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Nachdem ich gerade meinen Kursteilnehmern freudestrahlend meinte Schwangerschaft verraten und damit begonnen hatte, eine(n) Nachfolger(in) für meine Kurse zu suchen, kam ich ganz überraschend in der 22. SSW ins Krankenhaus - mit einer Infektion der Fruchtblase, die bereits prolabiert war. Trotz aller Bemühungen der Ärzte musste meine kleine Tochter Xenia in der 25. SSW mit einem Notkaiserschnitt geholt werden. Obwohl sie noch arg klein war, kämpfte sie sehr tapfer, doch nach 24 Tagen beschloss sie dann, lieber gleich Engelchen zu werden. In dieser schwierigen Zeit habe ich sehr viel Hilfe erfahren: von Freunden und Familie, von ebenfalls Betroffenen, von verständnisvollen Ärzten und Krankenschwestern, von meinen Arbeitskollegen und von meinen Kursteilnehmern. Dafür war und bin ich sehr dankbar. Wenn Körper UND Seele leiden, ist es besonders schwer, wieder ins Gleichgewicht zurückzufinden. Wirklich heilen kann tatsächlich nur die Zeit. Aber Yoga kann sehr hilfreich sein, diese Zeit etwas zu erleichtern. Selbst wenn man nach einem Kaiserschnitt oder einer natürlichen Geburt viele Asanas noch nicht ausführen kann oder soll oder will - selbst einfachste Dehnübungen können schon Verspannungen abbauen helfen. Atemübungen wirken Wunder bei eventuell immer wieder mal auftretenden Panikanfällen. Man beginnt, langsam und mit kleinen Schritten, den eigenen Körper wieder wahr- und anzunehmen. Aus Dankbarkeit für all den erfahrenen Beistand in der letzten Zeit, und aus meiner Überzeugung heraus, dass Yoga uns sehr viel helfen kann, dieses Leben zu meistern, möchte ich gerne im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten auch anderen Betroffenen zur Seite stehen und Euch - Sternenmamis und -papis, Großeltern, Geschwister etc. - herzlichst einladen zu meiner Mittwochsstunde. |
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